
Meine Tage in Bad Aussee sind vorüber, denn seit gestern Abend bin ich wieder zu Hause. *großes Gejaule* Um mich langsam zu akklimatisieren, verbringe ich den ersten Tag gleich bei meiner Oma in ihrem klimatisierten Haus. *großes Danke* Ich hab mich die letzten Wochen gefühlt wie in einer verkehrten Welt, mit der ich mich sofort anfreunden könnte. Im Juli Temperaturen wie im Herbst… daran kann ich mich echt gewöhnen. Ich habe in den letzten 14 Tagen kein einziges Mal wegen der Hitze gehechelt, sondern nur vor Freude, weil ich den Grundlsee mehr oder weniger für mich hatte. Während sich Pawpa trotz bescheidenen Sonnenscheins mit mir ins Wasser wagte, beobachtete uns Mawma immer nur vom “Beckenrand” aus. *wie langweilig* Das Ausseerland im Juli so menschenleer zu sehen, war auch total verrückt. Grundsätzlich hab ich nichts gegen Menschen – im Gegenteil. Ich bin ein totaler Menschenfreund und freue mich immer riesig einen Zweibeiner zu sehen und begrüßen zu dürfen. Nach dem Motto: je mehr, desto besser. Allerdings habe ich gelernt, dass sich bei einer größeren Menschenanzahl auch die Gefahr erhöht, auf einen Zweibeiner zu treffen, der sich von Hunden gestört fühlt. Dann muss ich wieder an die Leine und Sitz, Platz, Bleib. Oder wir müssen weiterziehen und uns mit einem nicht so schönen Platzerl zufrieden geben. Das kommt aber selten oder so gut wie nie vor – die richtig argen Anstänkereien wegen mir kennen meine Pawrents nur von Wien (und Umgebung). Die letzten 14 Tage habe ich mit meiner puren Anwesenheit und Schwimmperformance viele Menschen eher zum Lächeln gebracht. Im Ausseerland fühl ich mich als Vierbeiner noch wirklich willkommen, denn die HundebadeVERBOTsstellen sind an einer Pfote abzuzählen – wir kennen das normalerweise nur umgekehrt.


Mehr als ein bisschen Plantschen war diesen Urlaub bei meiner Mawma nicht drinnen. Dafür gabs mehr Kuschel- und Schmuseeinheiten von ihr. Für den Wasserspaß konnte ich zum Glück auf meinen Pawpa zurückgreifen.
Fotos by Annkathrin Kluge http://www.lykkeligehunde.de

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