Und schon wieder ist es passiert. Dieses Mal bin ich zwar nur ein paar Tage verspätet, aber dennoch… irgendwie schaffen es meine Mawma und ich gerade überhaupt nicht termingerecht online zu gehen. Das mag dieses Mal daran liegen, dass wir letzte Woche all unsere Konzentration auf das Überstehen der Hitzewelle legten und das vergangene Wochenende damit beschäftigt waren, uns auf die Abkühlung der nächsten Tage zu freuen.
Da ich mich momentan nicht zu Hause, sondern in meiner zweiten Wahlheimat – Bad Aussee – befinde, bedeutet diese Abkühlung Tageshöchsttemperaturen von 13°/14° Grad. Wie leiwand ist das bitte? Das sind Temperaturen, die ich liebe und bei denen man mit mir auch noch wirklich etwas unternehmen kann. *Grundlseerunde, ich komme!* Den Regen dazu bräuchte ich zwar nicht unbedingt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich in den nächsten Tagen auch genügend Regenpausen für trockene Spazierrunden ergeben werden. Während eines Bad Aussee Urlaubs an keinem einzigen Tag trocken zu bleiben, ist für mich zwar ganz normal aber das liegt eigentlich daran, dass ich täglich in den Seen der Umgebung schwimmen bin. Darauf, dass das Wasser ausschließlich von oben kommt, war und bin ich nicht so wirklich eingestellt. Meine Pawrents anscheinend auch nicht, denn die haben sich beim Packen noch gegen (m)einen zweiten Bademantel entschieden. Auch die großen Regenschirme, extra Handtücher und Mawmas Gummistiefel wurden von ihnen lachend zurückgelassen. Mittlerweile bereuen sie es ein bisschen.

Apropos etwas bereuen: Nach dem letzten sehr merkwürdigen und etwas komplizierten 800 Seiten Schinken *Mhmmm lecker*, begab sich meine Mawma auf die Suche nach einer ultra seichten und leicht zu lesenden Urlaubslektüre. Aufgrund des Protagonisten, einem Dackel namens Herkules, fiel ihre Wahl auf „Hochzeitsküsse“ von Frauke Schneemann. Sie bereut diese Entscheidung sehr und quält sich nun jeden Tag durch ein paar Seiten. Bücher sind halt wie Leckerlis – zuerst glaubt man, sie sind gut zu verschlingen und dann stellt sich doch eines quer und es kommt einem hoch.

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