10 Jahre Du und Ich

Published by

on

Viele haben ganz sehnsüchtig die letzten Wochen auf ein Lebenszeichen von mir gewartet und einige werden sich gedacht haben “Was ist jetzt los? Warum kommt seit Wochen kein neuer Blogbeitrag?” Meine lange Abstinenz hatte ein paar verschiedene Gründe. Einer davon war unser langer Hollandurlaub, den meine Mawma und ich ganz computerabstinent verbracht haben. Mit gutem Vorsatz für euch einen Blogbeitrag pünklich zu Mawmas und meinem Jubiläum zu schreiben, haben wir den Laptop zwar eingepackt, aber kein einziges Mal aufgeklappt. Und ich hab das so genossen, dass ich Mawma einfach nicht daran erinnern wollte, dass wir eigentlich blogische Verpflichtungen zu erfüllen haben. Und die letzen zwei Wochen wieder zu Hause mussten wir einfach anderweitig ausnutzen, denn ich vermute, es werden die letzten Tage gewesen sein, an denen es temperaturmäßig so ist, wie ich es haben möchte. Kühl und ein bisschen nass – einfach herrlich. Mawma und ich mussten unter solchen Umständen raus in die Natur, anstatt zu Hause vor dem Computer einen Blogbeitrag entstehen zu lassen. Nachdem es aber jetzt immer wärmer und meine Runden dadurch immer kürzer werden und ich mehr Zeit in der kühlen Wohnung unter dem Ventilator verbringe, werde ich nun wieder regelmäßig – alle zwei Wochen – etwas von mir Lesen lassen. Auf dem Fliesenboden bin ich für die Muse nämlich leichter zu erreichen, als im Wald.

Aber jetzt bitte Trommelwirbel, denn vor einem Monat feierten Mawma und ich Jubiläum. Am 10 April 2015 bin ich in Mawmas Leben getreten und am liebsten würde ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick, aber dem war leider überhaupt nicht so. Also kann schon sein, dass bei ihr der Funke sofort übergesprungen ist, bei mir aber auf gar keinen Fall. Jeder der uns zwei heute kennen lernt, kann sich gar nicht vorstellen, dass es zwischen meiner Mawma und mir einmal nicht so innig war, wie jetzt, aber es hat wirklich laaaaaaaaaaaange gedauert, bis wir ein Herz und eine Selle wurden. Wenn es ein Adjektiv gibt, das unsere Beziehung im ersten Jahr am wenigsten beschreibt, dann ist es UNZERTRENNLICH, denn ich hätte sie in unserer Anfangszeit für jedes gute Leckerli verkauft. Abgesehen vom gemeinsamen Spielen habe ich ihre Anwesenheit geduldet, aber ich hätte sie nicht gebraucht. Gestreichelt werden und gemeinsames Kuscheln waren sowieso ein No-Go. Ich war die ersten Jahre sicherlich nicht der Vorzeigesohn und ich hab meiner Mawma viele Nerven und Tränen gekostet, aber es hat sich gelohnt. Mittlerweile ist sie verdammt froh, diesen energievollen und überdrehten Hund bekommen zu haben und ich bin überglücklich bei ihr, dieser inzwischen crazy Dogmom, gelandet zu sein.

Fotos by Stadtpfoten (Magdalena Deutsch)

Hinterlasse einen Kommentar

Previous Post
Next Post