
Neben meinen immer wieder anfallenden kleinen Tierarztbesuchen unterm Jahr geht es für mich einmal jährlich zum großen Gesundheits-Check-up mit großem Blutbild, Herz- und Bauchultraschall. Ab einem gewissen Alter – abhängig von der Rasse und der Größe – sollte das jeder Hund regelmäßig machen lassen, um Krankheiten frühzeitig erkennen und dementsprechend reagieren zu können. Für mich war es diese Woche die vierte geriatrische Prophylaxe. Am Donnerstag musste ich bis mittags !!!!!!!!! auf mein Frühstück warten, weil ich für die Blutabnahme und das Bauchultraschall nüchtern sein musste. Meine Mawma hat sich nach der Morgenrunde gleich in die Arbeit vertschüsst, weil sie mein Leiden nicht mit ansehen konnte. Mein Pawpa ist im Vergleich dazu ziemlich kalt, der hat sich einfach vor seinen Computer gesetzt, gearbeitet und mich und meinen unfassbaren Blick bis zu meinem Arzttermin einfach ignoriert.
Da ich grundsätzlich immer Hunger und Appetit habe, hab’ ich zum Glück irgendwann selbst vergessen, dass ich noch nicht gefrühstückt habe. So hab‘ ich nicht die ganze Zeit in freudiger Erwartung vor meinem leeren Futternapf verbracht…
Trotzdem war ich froh, als es endlich so weit war und noch froher war ich, als das ganze Prozedere vorbei war. Blutabnahme und Herzultraschall gehen mir ja quasi am Hintern vorbei, aber dieses Bauchultraschall ist einfach der Horror für mich. Erstens wird da immer ein Stückchen meines Unterbauchs abrasiert und zweites muss ich für die Untersuchung in die Seitenlage und das mag ich sowas von überhaupt nicht. Es gibt einfach nichts auf der Welt, was ich weniger mag, als von irgendwem in die Seitenlage gezwungen zu werden. Da steigt regelrecht Panik in mir auf und ich erwarte das Schlimmste, obwohl ich es mittlerweile eigentlich schon besser wissen sollte. … Gegen seine (unbewussten) Ängste ist man manchmal einfach ziemlich hilflos. Aber zurück zur Untersuchung bzw. den Ergebnissen: Mein Blutbild hat langweilig gute Werte *Zitat meiner Tierärztin*, mein EKG ist ausgezeichnet und auch meine Prostata (ein häufiges Problem bei unkastrierten Senioren) ist im Normbereich. Über solche guten Ergebnisse freuen sich meine Pawrents und ich natürlich sehr. Allerdings scheint mein Herzmuskel etwas gemächlicher geworden zu sein. Um dem Entgegenzuwirken und den Muskel wieder etwas zu stärken, gibts jetzt täglich ein neues “Leckerli” für mich. Ich hoffe das schmeckt auch und hilft nicht nur.

Fotos by Katharina Schmidt Fotografie

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