Krapfenzeit

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Der Fasching erreicht in einigen Tagen seinen Höhepunkt. Bevor die Zeit des Verzichts beginnt, mampfen meine Pawrents ordentlich selbstgemachte Krapfen von Oma. Damit ich und alle anderen Vierbeiner nicht zu kurz kommen, wäre die Idee meiner Mawma gewesen euch hier ein labbitastisch tolles Krapfenrezept für Hunde zu präsentieren. Leider ist ihr dieser Plan aber nicht wirklich aufgegangen… Aufgehen ist dabei eins der Stichwörter, denn ohne Backtriebmittel hat sich das Krapfen machen als unmögliche Herausforderung für meine Mawma herausgestellt. Aus meiner Sicht, hätten ihre Kreationen ruhig als Möchte-gern-Krapfen durchgehen können, aber meine Mawma ist hin und wieder eine kleine Perfektionistin. Sie war von den Krapfenkreationen so was von überhaupt nicht begeistert, dass sie sie nicht einmal fotografieren wollte. Deswegen habe ich weder ein Rezept für euch, noch kann ich euch Bilder der verhunzten Versuche zeigen. Ich weiß, echt schade, aber vielleicht wirds ja noch was vor Faschingsdienstag. Allerdings ist ihr nach drei missratenen Versuchen die Lust am Krapfen backen vergangen. Ich befürchte das war es für diese Saison.

2 Tage später

Meine Mawma konnte es einfach nicht lassen und hat noch einen Versuch gewagt. Sind es Krapfen im eigentlichen Sinn geworden? Natürlich nicht, denn im “Germteig” fehlt der Germ bzw. jegliches Backtriebmittel und abgesehen von ein bissl Butter im Rezept haben sie kein Fett gesehen. Leider sind die Dinger nach kurzer Zeit auch schon ziemlich hart, also von locker und fluffig keine Spur. Aber Mawma findet zum Herzeigen sind sie allemal und ich finde zum Essen sind sie auch in Ordnung. Vor allem bei den Varianten, die mit (Hunde)Schokolade überzogen sind, sehe ich gerne darüber hinweg, dass sie sonst nach nichts schmecken und durch den Härtegrad als Kauartikel durchgehen könnten. Bekanntlich sind aber leider nicht alle Vierbeiner so Allesfresser wie ich, sodass Mawma und ich uns nicht wirklich trauen, das „Rezept“ dafür im World Wide Web zu verbreiten. Damit würden wir uns nur blamieren.

Mehr Schein als Sein. Ihr müsst euch dieses Jahr noch mit den Fotos allein begnügen – in 365 Tagen sind wir bezüglich Geschmack und Konsistenz hoffentlich etwas zufriedener. Dann freuen wir uns natürlich schon darauf, dass Rezept mit euch zu teilen.

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