„Hundehaufen, ich muss ja noch einen Blogbeitrag schreiben“, so oder einen so ähnlichen Gedanken hatte ich, als ich am Donnerstagabend zu Hause auf die Haustür starrend herumlag und mich die Erkenntnis traf, dass der nächste Blogbeitrag fällig ist. Diese Feststellung riss mich ziemlich hart und unvorbereitet aus meinem Halbschlaf, aber ja es sind wirklich schon wieder zwei Wochen vergangen. Tja, keine Idee zwecks Thema, Mama keine Zeit zum Tippen und ich in Gedanken noch mehr im Urlaub als zu Hause… unter diesen Umständen ist es echt schwierig einen guten Blogbeitrag zu verfassen, aber da müsst ihr jetzt durch. Ihr habt nun schon ein Drittel gelesen, da schafft ihr den Rest auch noch. *toi, toi, toi*
Purkersdorf macht es mir momentan ziemlich schwer, mich nicht lieber an der Ostsee zu sehen. In Purkersdorf fühle ich mich gerade als Persona non grata, denn die Straßenverhältnisse sind für mich einfach nur hundeelend. Seitdem es am Dienstag ein bisschen geschneit hat, liegt vor meiner Haustür eine zentimeterdicke Schicht an Rollsplitt – vom Streusalz ganz zu schweigen. Es ist dieses Jahr so schlimm, dass ich mir gar nicht mehr so sicher bin, ob ich den Sommer oder nicht doch sogar den Winter weniger liebe. Die aktuellen Bedingungen auf den öffentlichen Wegen sind für meine Pfoten ein furchtbarer Zustand. Rollsplitt und Streusalz nicht genug, muss ich nämlich beim Nachhausekommen auch noch eine Prozedur namens Pfotenbad über mich ergehen lassen, damit jegliche Salzreste beseitigt werden. Um dem allen zu entgehen, drehe ich natürlich jetzt hauptsächlich meine Runden im Wald. Da es jedoch recht spät hell und sehr früh dunkel wird, kann ich dem ganzen Dreck nicht ganz aus dem Weg gehen. Manchmal muss ich da durch. Ich sehe mich dann einfach in Gedanken an der Ostsee toben. Das hilft.


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