
Dem kann niemand etwas anhaben!
Ihr wisst es ja vielleicht noch nicht, aber mein Papa ist gar nicht mein richtiger Papa und eigentlich habe ich nicht nur einen, sondern gleich drei Feta. *der Name lässt es zwar vermuten, aber darunter ist kein einziger Grieche*
Da gibt es erstens meinen biologischen Vater, der aus Italien stammt und dem ich wie aus dem Gesicht geschnitten bin – habe ich mir zumindest sagen lassen. Ich kann das selbst nicht beurteilen, denn leider hab ich ihn nie kennengelernt. Er hat sich nämlich sofort aus dem Staub gemacht, nachdem er meine Mutter geschwängert hat. Von ihm habe ich aber wohl meinen Charme, mit dem ich gern alle Ladys, egal auf wie vielen Beinen sie unterwegs sind, umgarne und dem Frau angeblich schwer widerstehen kann.
Dann gibt es zweitens meinen ersten Menschenpapa. Bei dem bin ich gelandet, nachdem mich meine biologische Mutter, total überfordert als Alleinerziehende mit Achtlingen, zur Adoption freigegeben hat. Mein erster Menschenpapa hat mich die ersten Jahre meines Lebens umsorgt und mich durch meine Teenagerjahre begleitet, bis die Beziehung zwischen ihm und meiner Mama auseinanderging. Zu meinem ersten Menschenpapa habe ich noch immer Kontakt, zumindest versuche ich mich in regelmäßigen Abständen bei ihm zu melden oder ihn zu besuchen – werde ich ihm doch immer dankbar sein, dass er mich so gut durch die ersten Jahre und die Pubertät gebracht hat.
Last but not least – der aktuell und bis zum Rest meines Lebens wichtigste Mann im meinem Leben – mein zweiter Menschenpapa. Er ist 2019 in mein Leben getreten und nach anfänglicher Skepsis kann ich mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir miteinander warm wurden, dachte ich ja eigentlich, dass er sich nicht länger als ein paar Wochen maximal Monate in meinem Leben hält. Aber falsch gedacht, er ist gekommen um zu bleiben und das finde ich Stand jetzt einfach labbitastisch. Früher dachte ich darüber vielleicht etwas anders, denn wir haben echt eine Zeit gebraucht, bis wir uns aneinander gewöhnt und ineinander verliebt haben. Mittlerweile bin ich mir sicher sein Herz erobert zu haben und nur mehr ganz knapp hinter Mama zu rangieren. Ich liebe ihn sowieso abgöttisch, ist er doch der BESTE PAWPA EVER!


linkes Foto by Julia Sonnleitner Photography, rechtes und oberes Foto by Katharina Schmidt Fotografie

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