Wenn es nicht gerade hochsommerliche Temperaturen hat, dann treibt es sowohl Zwei- als auch Vierbeiner jetzt endlich wieder nach draußen. Ist der April ja auch für seine zahlreichen Outdoor-Veranstaltungen bekannt. Dass es uns alle dieses Jahr Anfang April weniger nach draußen, als direkt ins Wasser treibt, ist dabei ein anderes Kapitel. Dazu hätte ich zwar genug zu sagen, aber das würde den heutigen Rahmen deutlich sprengen und total vom eigentlich geplanten Thema abweichen. Deswegen dazu ein andermal mehr und zurück zur Werbung in fast eigener Sache:

Während sich andere Zweibeiner um diese Jahreszeit bei einem Marathon probieren, verkosten Mama und Papa auf diversen Weinfesten die neuen Jahrgänge. Ehrlich gesagt bin ich sehr froh, dass sich meine Pawrents dem Genuss verschrieben haben und nicht einem 40km Lauf. Gerade dieses Jahr, da uns der April zeigt, dass er eigentlich ein Sommermonat sein möchte, verbringe ich die Zeit liebend gern in einem etwas kühleren Weinkeller. In einer Woche ist es nun wieder soweit. In Gneixendorf bei Krems findet der alljährliche Weinfrühling statt und ich lade euch alle recht herzlich ein, dabei zu sein. Da mein Stiefopa einer der teilnehmenden Winzer ist, kann ich für euch sicherlich extra gute Konditionen herausholen – ist der “Eintritt” ja sowieso frei. Ich jedenfalls bin natürlich wieder dabei und hoffe so sehr auf gutes Wetter. Die Definition von gutem Wetter fällt bei uns zu Hause jedoch etwas unterschiedlich aus. Wenn es nach mir geht, dann darf es nicht zu warm und auf gar keinen Fall wolkenlos sein, damit ich bei den Spaziergängen von einem zum anderen Winzer nicht zu sehr ins Hecheln komme. Meine Pawrents wollen es wiederum nicht zu kalt haben und die Weinreben von der Sonne beleuchtet sehen. Sie wünschen es sich also total kitschig à la Kremser Tourismusbüro, ich hätte auch nichts dagegen, wenns regnet. Da wir uns das Wetter aber ohnehin nicht aussuchen können, nehmen und arbeiten wir mit dem, was kommt… *bitte, bitte, bitte keine 25 Grad aufwärts* Das eigentliche Thema bei einer solchen Weinveranstaltung DER WEIN interessiert mich als Vierbeiner natürlich absolut gar nicht. Das ist eher das Fachgebiet meiner Mama und noch mehr meines Papas, aber ich beobachte gerne und ich stelle jedes Jahr aufs neue fest: je mehr Gläser geleert werden und je später der Nachmittag wird, desto ausgelassener wird die Stimmung. Will heißen, ich bekomme immer mehr Streicheleinheiten – auch von wildfremden Personen und es gibt das ein oder andere Leckerli mehr. Zuhause kann’s dann sogar passieren, dass sich wer zu mir auf den Boden legt, aber den Kampf um meine Hundematte bin ich von den Sonntagssietas mit Papa eh schon gewöhnt.



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