
Wie schnell können 365 Tage eigentlich vergehen? Viel zu schnell, wenn ihr meine Mama und mich fragt … jedenfalls wenn es sich um supercoooooooooooooole Tage handelt. Das Ende von Mamas Bildungskarenz naht und ich muss mich langsam wieder damit abfinden, dass mit ihrer 24/7 Anwesenheit zuhause Schluss ist. Ich weiß nicht, wen von uns beiden das ganze mehr schmerzt. Ich vermute mal ihr, denn eigentlich hab ich gar nichts gegen 2-3 Stunden alleine sein. Okay, es ist jetzt auch nicht meine liebste Freizeitbeschäftigung, aber es gibt eigentlich echt was Schlimmeres, als gemütlich auf meiner Matte mit Blick auf die Haustür zu chillen und auf Mama und Papa zu warten. Weiß ich doch, dass sie immer wieder zu mir zurückkommen und zwar so schnell es ihnen möglich ist. Außerdem trage ich ein bisschen Mitschuld daran, dass sie arbeiten gehen müssen. Irgendwer muss mein Futter , meine Spielsachen, meine Arztbesuche, meine Urlaube und was sonst noch so für mich anfällt, bezahlen. Ich darf mich also wirklich nicht beschweren – lebe ich doch ein Luxushundeleben, auf das ich eigentlich nicht mehr verzichten möchte. Aber ja, da Mama jetzt wieder halbtags arbeitet und ich meine Texte leider nicht selbstständig in den Computer tippen kann, wird sich mein Blogbeitragsrhythmus etwas verändern. Auf Papa kann ich diesbezüglich nämlich auch nicht zurückgreifen – ist er nämlich mit dem 10-Fingersystem so wenig vertraut wie ich und seine 2-Finger-Tipperei ist einfach nur ein trostloser Anblick. Da geht überhaupt nichts weiter. Außerdem schaut er ständig hochkonzentriert auf die Tastatur, weil er offenbar noch immer nicht weiß, wo genau welcher Buchstabe ist. Bei Mama ist das alles anders – die tippt quasi blind und in Rekordzeit alles runter, was ich ihr diktiere und lächelt mich dabei auch noch an. Verständlicherweise möchte ich meine Traumschreibkraft nicht wechseln, nur weil ich sie mir nun mit einem Halbtagsjob teilen muss. Stattdessen gönne ich uns die nächsten Wochen eine Schaffenspause. Mama hat sich nämlich eine ruhige Eingewöhnungsphase in den Arbeitsalltag verdient – waren unsere gemeinsamen letzten 365 Tage doch so aufregend und abwechslungsreich. Ich widme mich in dieser freien Zeit der Ideen- und Themenfindung meiner nächsten Blogbeiträge und werde dabei hoffentlich von einer der neun Musen geküsst. Apfelmus würde mir derweil schon reichen. *Mmmh, lecker*

Ab 16. März lasse ich wieder etwas von mir hören bzw. lesen.

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