Es grünt so grün, wenn Hollands Tulpen blühen

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Mein Blog ist ja nicht nur dazu da, um euch zu bespaßen, sondern er soll auch eure  eventuell vorhandenen Wissenslücken füllen. Ihr wisst sicher nicht, dass heute (20. Jänner 2024) der Nationale Tulpentag in den Niederlanden gefeiert wird. Da ich mich gerade vor Ort befinde, komme ich hiermit meinem Bildungsauftrag nach und verrate euch jetzt meine 5 persönlichen Tulpen-Facts:

Fakt Nr. 1: Farben – Allgemein sind Tulpen ja bekannt für ihre Farbenpracht. Ich bekomme davon allerdings nichts mit, denn so wie alle anderen Vierbeiner sehe ich Farben nur im Blau-Violett- und Gelb-Grün-Bereich. Mir fehlt die Wahrnehmung des roten Farbspektrums. Mein Sehvermögen und das aller anderen Hunde ähnelt dem eines Menschen mit einer Rot-Grün-Schwäche. Für mich erscheint die Farbe Rot grau oder dunkelgelb. Die Farben Gelb, Orange und Grün sehen für mich einfach wie verschiedene Gelbtöne aus und Violett ist für mich nur ein weiterer Blauton. Von den diversen Blütenfarben der Tulpen habe ich somit herzhaft wenig, denn mein Farbspektrum ist sehr gedämpft und erlaubt es mir, nur verschiedene Blau- Gelb- und Grautöne zu unterscheiden. Blöd nur, dass es Tulpen angeblich in allen Farben des Regenbogens gibt, blaue und schwarze Tulpen gibt es allerdings nicht.

Fakt Nr. 2: Herkunft – Irrtümlicherweise habe ich bis zu meiner Tulpen-Recherche für diesen Blogbeitrag gedacht, Papa stiehlt die Tulpen für Mama aus Omas bzw. Opas Garten. Ich hätte es natürlich besser wissen müssen, denn schließlich wird jede Blume dort in regelmäßigen Abständen von mir markiert… Aber egal, inzwischen weiß ich, dass die Tulpen ursprünglich aus dem Himalaya stammen und im 16. Jahrhundert über die Türkei nach Holland kamen. Mittlerweile sind die  Niederlande das Epizentrum der Tulpen(zwiebel)produduktion. Dieses kleine Land exportiert jedes Jahr fast 2,5 Milliarden Tulpenzwiebel, darunter 8.000 verschiedene Sorten, in andere Länder. 

Fakt Nr. 3: Freude – Tulpen zaubern ein Lächeln in Mamas Gesicht. Ich kann das nicht ganz verstehen, denn weder spielt sie mit ihnen noch isst sie sie und dennoch sieht meine Mama verdammt glücklich aus, wenn Papa diese Blumen mit nach Hause bringt. Ich hab mich auch diesbezüglich ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass Blumen dafür bekannt sind, verschiedene chemische Substanzen, wie Dopamin, Oxytocin und Serotonin im menschlichen Gehirn zu stimulieren. Das sind glücklich machende chemische Stoffe. Tulpen haben somit einen unmittelbaren Effekt auf menschliche Glückshormone und sorgen für eine positive Stimmung. 

Fakt Nr. 4: Geruch – Ich kann 1 Million verschiedene Gerüche unterscheiden, Mama und Papa (und alle anderen Zweibeiner) dagegen nur 10.000. Als Labrador Retriever gehöre ich mit meinen ca. 225 Millionen vorhandenen Riechzellen zu den Hunden mit dem besten Geruchssinn. Übertroffen werde ich nur vom Bloodhound, der ungefähr 300 Millionen Riechzellen besitzt. Angeblich riechen Tulpen herb und erinnern ein bisschen an Mandeln. Für mich riechen sie nach nichts… zumindest nach nichts Essbarem, obwohl die Tulpenblätter an sich genießbar wären und gut in Salate und Süßspeisen passen. Aber sowas esse ich ja nicht…. 

Fakt Nr. 5: Wenn ich alle vier Fakten überdenke, komme ich zu dem Schluss, dass der  Gouda die bessere Tulpe ist. Es gibt ihn in den verschiedensten Gelb-Tönen, er kommt ebenfalls aus den Niederlanden, er bereitet meinem und auch vielen anderen Gaumen eine wahre Freude und er riecht einfach phänomenal. 

Vincent van Gogh und Rembrandt von Rijn sind wohl die bekanntesten niederländischen Künstler. Ihr wisst sicher welches Bild welchem Künstler zuzuordnen ist.

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