1 Jahr = 12 Bilder

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Letztes Wochenende wurde bei uns etwas ganz besonderes gefeiert und zwar der Hochzeitstag von…. wem eigentlich? Bei dieser Frage scheiden sich nämlich die Geister. Viele Zweibeiner, vor allem die nicht Hundebesitzer in der Familie, behaupten von meiner Mama und meinem Papa. Da ich bei der Feier vor einem Jahr aber mittendrin statt nur dabei war, wage ich zu behaupten, dass es UNSER erster HochzeitsDOG war, der am 7. Jänner 2024 gefeiert wurde. Und da ich von Mama gerade ein zustimmendes Nicken erhalte, weiß ich, dass nicht nur ich das so sehe. Aber es ist ja auch egal, wessen Hochzeitstag es nun per Definition war oder nicht…wir, sprich Mama und ich lassen das gemeinsame erste Ehejahr mit Papa Revue passieren. Wir haben gemeinsam so viel erlebt, das ist kaum in Worte zu fassen. Deswegen lasse ich heute einfach Bilder sprechen. Gemeinsam mit unserer damaligen Hochzeitsfotografin (Julia Sonnleitner Photography) haben Mama, Papa und ich versucht unser vergangenes ereignisreiches Jahr in 12 Bildern zusammenzufassen.

Jänner: Wir feiern Hochzeit. Wie gesagt für mich ist es nicht nur die Hochzeit von Mama und Papa, sondern auch MEINE. Schließlich gab es einen eigenen Sweet Table nur für mich und meine Hundefreunde. *Ach, war das lecker*
Februar: Mein 8. Geburtstag und Fasching stehen auf dem Program. Mama unterrichtet noch bis Ende des Monats und dann drückt sie selbst wieder die Schulbank. Mein Traum wird war, denn sie lernt von zu Hause aus und ich bin ständig an ihrer Seite.
März: Vive la France! Wir verbringen den März an der Côte d´Azur und genießen die diversen französischen Köstlichkeiten. Im Gegensatz zu meinen Mitreisenden schlägt die Waage bei mir nach dem Urlaub nicht aus. *Puhhh, Glück gehabt*
April: Weinfrühling hier, Weinfrühling da. Grundsätzlich lassen mich diese Weinverkostungen ziemlich kalt, aber sie sind der perfekte Ort um Sozialstudien anzustellen. Mein Motto lautet dabei das schwächstes Glied ausfindig zu machen und so viele Leckerlis und Streicheleinheiten wie möglich zu ergattern.
Mai: Nix tun ist angesagt. Wir drehen zahlreiche Runden bei Regenwetter und verbringen Stunden auf der Couch um diverse Serien zu schauen oder einfach nur vor sich hin zu schnarchen. *Mama empfiehlt: Modern Family*
Juni: Der Weißensee und die Kölnbreinsperre im Maltatal warten auf uns. Ich erkläre die Tennisballsaison offiziell für eröffnet und freue mich auf jeden verschossenen Ball, denn ich finde sie alle.
Juli: Wir schwitzen uns die Seele aus dem Leib und beginnen mit dem Umzug in eine größere Wohnung. Zum Glück verbringen wir einige heiße Sommertage in den diversen Seen des Salzkammerguts.
August: Unser Umzug ist abgeschlossen und Papa feiert Geburtstag. Zwischendurch entkommen wir der unerträglichen Hitze indem wir ins Ausseerland düsen. *I love Grundlsee*
September: September ist Weinlesezeit. Die kühleren Temperaturen lassen wieder kleine Wanderungen und längere Spaziergänge zu. Endlich gehts wieder öfter Richtung Tennisplatz.
Oktober: Mama feiert Geburtstag und wir brechen auf nach Usedom. Die Sonneninsel wird ihrem Namen dieses Mal nicht wirklich gerecht.
November: Kalt und nass geht es sowohl in Deutschland und Polen, als auch wieder zu Hause weiter. Mama und ich trotzen dem Wetter. Papa gönnt sich wieder einmal ein paar Tage in der Therme.
Dezember: Mama backt Mensch-Hund Kekse am laufenden Band und Papa macht mir ordentlich Konkurrenz im Wegessen. *Muss ich beim Essen jetzt wirklich noch schneller werden?*

Das beste an dem ganzen Jahr waren aber nicht die kleinen und großen Abenteuer, sondern die Tatsache, dass ich einfach überall mit dabei war. Wir hätten die letzten 12 Monate täglich unsere 0815 Runden drehen und den Rest der Zeit auf der Couch verbringen können, für mich wären es dennoch die besten 12 Monate gewesen. Das besondere an diesem Jahr war einfach die viele gemeinsame Zeit. Mama, Papa und ich… wir sind einfach ein unschlagbares Team… nach diesem aufregenden Jahr bestimmt noch mehr als zuvor.

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