
Ich sags euch von Anfang an, heute wird es schwer für mich beim Thema zu bleiben, aber ich versuche stark zu sein und nicht abzuschweifen. Mein Sabbern wollte ich auch etwas zügeln, aber dieses Vorhaben musste ich bereits bei der Überschrift über Bord werfen. Der Gedanke an Weihnachtsbäckerei… Wie kann einem da nicht sofort der Sabber im Maul zusammenlaufen? Außerdem duftet es in unserer Wohnung seit ein paar Tagen herrlich nach Erdnuss, Kokos und Co und ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich meinen Sabber in mir behalten soll. Aber egal, ich will euch gar nicht mit meinem Sabberproblem belästigen, sondern euch lieber vier Rezepte präsentieren, die sowohl Zweibeiner lecker finden als auch für Vierbeiner nicht ungesund sind. Bei allen Rezepten wird dabei natürlich auf Zucker verzichtet. Während herkömmlicher Zucker einfach nur ungesund für mich und meine Zähne ist, ist Xylit (Birkenzucker) sogar hochgiftig für mich. Deswegen bitte Hände weg davon, wenn ihr etwas für Hunde oder andere Tiere backen wollt! Die Keksrezepte von meiner Mama und mir entsprechen dadurch nicht den herkömmlichen Zuckerbomben, aber probiert sie am besten einfach selbst aus. Laut Mama sind sie super einfach zu machen und laut Papa und mir schmecken sie verdammt gut!
Erdnussbutter Kekse
200 g Mehl
3 EL Erdnussbutter
1 Ei
1 EL Wasser
1 EL Olivenöl
Alle Zutaten in einer Schüssel gut durchkneten bis ein glatter Teig entsteht. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig ausrollen und mit verschiedenen Keksaustechern ausstechen.
Bei Umluft bei 175° ca. 15 Minuten backen. Falls ihr oder euer Hund nicht mehr so gut kauen könnt, nehmt die Kekse einfach früher aus dem Ofen, dann sind sie weicher. Allerdings solltet ihr sie dann schneller verbrauchen, denn je dünner und durchgebackener die Kekse sind, desto länger sind sie haltbar. Für die Aufbewahrung ist es wichtig, die Kekse gut trocknen zu lassen und nicht luftdicht zu verpacken.
Mama hat meine Kekse noch mit Hundeschokolade und diversen Kräutern verziert. Papas Kekse wurden in Kochschokolade getunkt. So schmecken sie uns beiden einfach wahnsinnig gut.
Bananen-Apfel Kekse für die Backmatte
2 reife Bananen
8 EL Apfelmus
150 g Kokosmehl
2 EL Kokosöl
Alle Zutaten bis auf das Mehl in eine Schüssel geben und pürieren. Mehl nach und nach unter den Teig mischen. Der Teig sollte eine zähflüssige Konsistenz haben. Ist er zu fest, gebt noch etwas Wasser hinzu. Ist er zu flüssig, gebt noch etwas Mehl hinzu. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte in die Backmatten füllen und bei 150°C Umluft ca. 20-30 Minuten backen.
Die Kekse sind super soft und vor allem für einen schnellen Verzehr geeignet. Wollt ihr sie länger aufbewahren, solltet ihr sie an der Luft trocknen. Dabei werden sie allerdings von Tag zu Tag härter, was aber einen guten Kauer oder besser gesagt Schlinger wie mir nichts ausmacht. Papa erklärt sie ab den 3., spätestens ab den 4. Tag als ausschließlich nur mehr für mich geeignet!
Müsli Kekse a la Thermomix
150 g Cashewkerne (gemahlen)
100 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
50 g Haferflocken
20 g Cranberries (grob gehackt)
2 Datteln (grob gehackt)
20 g Honig
10 g Agavendicksaft
1 Ei
Alle Zutaten miteinander vermischen, bis eine halbwegs homogene Masse entsteht. Mit einem Teelöffel kleine Portionen von der Masse abnehmen, zusammenpressen und kleine Häufchen auf ein Backblech setzen. Da die Masse sehr locker ist und erst beim Backen fest wird, bieten sich auch Muffinformen aus Papier gut an um die Häufchen hineinzusetzen. Müslikekse im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft ca. 10-15 Minuten backen.
Mama und ich haben das Originalrezept von Cookidoo etwas abgeändert. Statt einer Mischung aus Haselnüssen und Mandeln haben wir uns für Cashewkerne entschieden, da sie von allen Nüssen am wenigsten Fett enthalten. Außerdem haben wir die für mich giftigen Rosinen durch Cranberries und Datteln getauscht. Durch den extrem hohen Zuckergehalt sind aber auch diese Trockenfrüchte nicht für den alltäglichen Verzehr für mich geeignet.
Kokos Bällchen
100 g Kokosraspeln
100 g gemahlene Mandeln
6 EL Kokosmilch
2-3 EL Agarvensirup
3 EL Kokosöl (flüssig)
Kokosraspeln zum Garnieren
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Die Masse abdecken und ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen, bis sie eine Festigkeit erreicht, die knetbar ist. Die festgewordene Masse mit einem Löffel in mundgerechte Portionen teilen und mit den Händen zu Kugeln rollen. Anschließend in Kokosraspeln wälzen. Weil die Bällchen bei Zimmertemperatur schnell weich werden, bewahrt ihr sie am besten im Kühlschrank auf.
Ich halts nun echt nicht mehr länger aus. Mein Sabber sucht sich seinen Weg nach draußen. Ich hoffe Mama bemerkt den Sabberfaden nicht, der 3… 2… 1… auf ihrer Tastatur landet. Ups.






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